Vorsicht: Nach dem Vorspiel geht´s zur Sache!

Redaktion 12. November 2019 2735 2 Kommentare

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Autor: Wolfgang Eggert
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Brechen wir die politische Frage endlich mal auf das Wesentliche herunter: Ist Deutschland ein Irrenhaus? Ja oder Nein? Und: WER sind die gemeingefährlichen IRREN. Und wer sind die WÄRTER?
Ich behaupte, daß alle Fragen, ja wirklich, ALLE Fragen nachgeordnet sind. Steuern, Transparenz, Bürokratie, EU, WAS-VERDAMMT-AUCH-IMMER, verschwindet dahinter.

Hilfreich zur Seite springt uns eine Rheinische Frohnatur, der Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen. Auf dem TwitterAccount des erfreulich kaltschnäuzigen deutschen Chefschnüfflers findet sich aktuell der Link zu einem Hass-Beitrag des Regierungseigenen Deutschlandfunks.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/umgang-mit-rassismus-hassen-ja-aber-das-richtige.1005.de.html?dram%3Aarticle_id=462197&fbclid=IwAR2VOOpstcanMiytUvmCVivk8UoBPni_UASoFUa1wK7nz-pKxALd1brL2Rw Dort wird, man hält es nicht für möglich, der pure Hass gelehrt, der Hass am politischen Gegner, am Feind. Überschrift

„Hassen? Ja, aber das Richtige!“

Text:
„Wir müssen wieder hassen lernen, meint Jens Balzer: zur Verteidigung des Individuums und der Freiheit.“ Und weiter: „Kaum eine Emotion hat einen so schlechten Ruf wie der Hass. Und das zu Recht, findet der Journalist Jens Balzer. Trotzdem plädiert er dafür, ihn auch als politische Ressource zu begreifen…“

Dem Leser seien hier weitere degoutante Inhalte erspart. Auch deshalb, weil die überwiegende Mehrzahl der Deutschlandfunk-Opfer ebenfalls bei der Überschrift und der Einleitung hängen beibt. Und dem beigefügten Titel-Konterfei.
Bei letzterem schärft sich Maaßens Adlerauge. O-Ton:

„Interessant ist auf der DLF-Seite das Bild von einem Megafon mit dem Gewehrlauf. Ist das das Selbstverständnis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks? Oder gar ein neues Logo?“

Ein Bonmot, für das man in der Humorbefreiten Widerstandsszene dankbar sein darf! Der ExtremismusExperte – man lese das Wort DER in Großbuchstaben, der allein wegen seiner Demokratischen Hanglage, seiner Transparenz und seiner Ehrlichkeit von der Antifanahen Regierung Merkel geschasst wurde, fährt fort:

„Ein Tagesschau-Journalist (ausgerechnet der Chef des „FaktenFinders“) mit Antifa-Hintergrund, eine NDR-Autorin, die jedem fünften Thüringer „eine reinhauen will“, weil er AfD gewählt hat, ein DLF-Journalist der offen zum Hass gegen alle aufruft, die er für rechts hält. Das ist unser öffentlich-rechtlilcher Rundfunk.“

Der Mann hat Recht! Was er zu erwähnen vergisst: Die PRIVATEN Medien, die sich -näher noch am Hort der Macht – zu 90% im Besitz oder in Aussteuerungsklitschen der Globalisierungsfirma Rockefeller Warburg&COKG befinden, ticken ganz genauso.
So twittert Augsteins Champagner-Sozialistische Freitag-Redaktion überaus erfreut zum selben DLF-Beitrag:
„Wir müssen wieder hassen lernen – und zwar richtig. Und das heißt: nicht jene Menschen, die vermeintlich weniger wert sind als wir – sondern jene, die bestimmen wollen, wer mehr und wer weniger wert ist“ Via @dlfkultur #Netzlese

Man beachte, daß dieser Wahnsinn gerade echten FREIGANG hat. Deshalb brauchte es die Aufhetzung durch den Deutschlandfunk gar nicht. Die Schriftleiter im neu gefundenen Kreuzzug Barbarossa haben längst verstanden, was die Stunde geschlagen hat, sie haben lange begriffen, daß es wieder möglich ist, politische Gegner an die Wand zu stellen. Und sie tun es gern. Man könnte an dieser Stelle eine wahre Aneinanderreihung von widerlichen Auswürfen bringen, allein, es fehlt der Platz dazu. Begnügen wir uns also mit dem SPIEGEL-Journalisten Hasnain Kazim, der, ungerügt von den arischen Schriftleitern seines Kampfblatts, soeben folgenden Hirnriss verbrach:

„Es geht nicht darum, AfD-Wählerinnen und AfD-Wähler zu ‚erreichen‘. Es geht darum, sie auszugrenzen, zu ächten, sie klein zu halten, ihnen das Leben schwer zu machen, sie dafür, dass sie Neonazis und Rassisten den Weg zur Macht ebnen wollen, zur Verantwortung zu ziehen.“

Ein schwarzhumoriger Blogger stellte den Geistbeitrag unter der Kategorie „Bedeutende Intellektuelle des 21.Jahrhunderts“ ins Netz und schrieb dazu:
„Ein sehr wohlüberlegter Vorschlag. Wenn wir zum Beispiel nach Thüringen schauen, dann haben dort über 23 % der Menschen die AfD gewählt….Ich bin mir nun nicht ganz sicher, wie Herr Kazim diese Leute alle ausgrenzen möchte. Auch frage ich mich natürlich, wie er die Wähler nach einer geheimen Wahl ausfindig machen und wie genau er sie zur Verantwortung ziehen will?“

Die begründete Frage, WIE Kazim das herausfinden will, erscheint indes bereits gelöst. Zumindest NÄHERT man sich dieser Lösung, von Amts wegen, von ganz oben. Denn: Der nach Maaßens Abgang unter Merkels Gluckengefieder verludernde Verfassungsschutz hat eine kongeniale Lösung gefunden. Wie wäre es, scheint man sich dort gefragt zu haben, wenn man Reinhard Heydrichs braunes Reichssicherheitshauptamt mit der puterroten DDR-Staatssicherheit verbände. Arbeitstechnisch gesehen. Heraus kam das „Hinweistelefon Rechtsextremismus“, mittels dem nun jeder, rund um die Uhr, auf Steuerzahlerkosten bezahlte Regierungs-Antifaschisten mit Informationen über mögliche Rechte und ungeliebte Nachbarn, denen man eine entsprechende, karrierezerstörerische Vita andichten möchte, eindecken kann. Endlich ist es möglich wunderbar anonym alte Rechnungen zu begleichen oder den Blockwart zu spielen!
https://www.verfassungsschutz.de/de/hinweistelefon-rechtsex?fbclid=IwAR0gnFxKHdLVGWYla0jvc80-bWCDNeAEpG0dbwaopOOlqJAKaiQirYPrB6s

Und als ob das noch nicht reichen würde: Das Dresdner Stadtparlament setzt noch einen drauf, indem es nicht weniger als den NAZI-NOTSTAND ausruft. Auch hier darf man dankbar sein, denn erfrischender kann ein amtlicher Intelligenznotstand kaum sichtbar gemacht werden: Dresden, keineswegs als Hort von rechtem Terrorismus bekannt, ist eines der drei beliebtesten internationalen Reiseziele in Deutschland – die Mehrzahl der Touristen aus aller Welt dürfte sich angesichts dieser Headlineträchtigen Nestbeschmutzung überlegen, eine Reise ins sächsische Elbflorenz anzutreten!

Möglicherweise um die letzten halbwegs denkbegabten Leser nicht in Erklärungsnotstand zu bringen, legte der Medienpolitische Zirkus deshalb nun diese griffige Meldung nach:
RECHTSEXTREMISTEN DROHEN CEM ÖZDEMIR MIT ERMORDUNG
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/rechtsextremisten-drohen-cem-özdemir-mit-ermordung/ar-AAJICQX?ocid=spartanntp&fbclid=IwAR2Ce0byBKsD_MnnthGnyiinBkCnyhJz0jrN9GTM08U5p5PzbEOxYyK7OQM
Absender: Eine „Atomwaffen Division Deutschland“, was hervorragend zum derzeit hinter den Kulissen gehegten deutschen Wunsch passt, das nukleare Potential mit dem engen Bündnisgenossen Frankreich zu teilen.

„Convenient“, nennt das der Brite. Die Erklärung des Dresdner Stadtparlaments würde ja auch sonst keinen Sinn machen. Die aktuelle Notstands-Erklärung muss unterfüttert werden, von daher: Danke für diese Einlage.
Um Verwirrung vorzubeugen, liebe UltraRechts- Szene! Ein echtes(!) Losschlagen ist natürlich erst erlaubt, wenn die Fremdenführerin in Berlin Notstands-GESETZE braucht. Das ist etwas mehr als die Erklärung von Dresden, eine Stufe darüber, kapiert? Da geht´s dann um ein AfD-Verbote, Massenverhaftungen und so weiter.
Aber keine Sorge: Haldenwangs Nazischauspieler, die sich so zahlreich bei Euch rumtreiben, werden diese frohe Kunde sicher sehr bald verbreiten. Und die übernehmen den Job auch gern selbst – so wie (angeblich) der NSU und (möglicherweise) in Kassel.

Wer die Hysterie dieser Tage mit der Meßlatte politischer Propaganda betrachtet wird – auch ohne Hinzunahme von Oswald Kolle – schnell erkennen: die immer höher und wirrer geschraubte „Nazigefahr“ ist bloß ein Vorspiel. Und: Jedes Vorspiel wird irgendwann auch langweilig und beginnt „normal“ zu erscheinen, wenn es zu lang dauert. Deshalb muss nun der eigentliche „Akt“ beginnen. Der obrigkeitsgläubige Demokrat mag staunen, wie es ihm in dann „besorgt“ werden kann. Daß ausgerechnet jetzt ein Burggraben um den Berliner Reichstag gebaut wird, ist kein gutes Omen.

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