Hass im Internet und anderswo – Die Menschen sind es satt, verarscht zu werden

Redaktion 17. Mai 2020 2215 3 Kommentare

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Autor: Timmy C.

Viele Stimmen beklagen den Hass, der sich durchs Internet und die Stadien verbreitet.
An dieser Stelle soll die Ansicht vertreten werden, dass das zumeist nicht an übertriebener
Hassbereitschaft der Menschen liegt und auch nicht an gruppenbezogener
Menschenfeindlichkeit, sondern dass es eine Reaktion
auf die Politik der letzten beiden Jahrzehnte ist.

Speziell sind gemeint:

1. die Behandlung der Bankenkrise 2007-2009
2. die Griechenlandrettung 2010-2017
3. die QE-Maßnahmen der EZB seit 2015
4. die Handhabung der Asyl-Immigration seit 2015
5. die Handhabung der Klimakrise seit 2019

Auf das derzeitige Regierungs-Desaster bezügl. “Corona-Krise” möchte ich hier nicht
näher eingehen. Da Bedarf es einer separaten Abhandlung.

Das (Steuer-)Geld der deutschen Bevölkerung (im Fall 1.) und der Eurozonen-Allgemeinheit (2. und 3.)
wurde dabei Banken und Staaten zugeschanzt, die sich verzockt und überschuldet hatten.
Es wurde jeweils ein anderer Dreh dafür verwendet: über direkte Geschenke (1.),
über vorgebliche Staats-Rettung (2.), und über Geldschwemmen (3.).
Bei der Asyl-Immigration (4.) geht das Geld an privilegierte Menschen aus
der halben Welt, beim Klimaschutz (5.) dürfte am Ende die Industrie profitieren.

Immer geht es um hunderte von Milliarden, teils sogar um Billionen. Gemeinsam ist dem
Aktionismus, dass die riesigen Beträge von gleich auf sofort locker gemacht werden.
Das Geld wird hopplahopp umverteilt, ohne die Bevölkerung zu fragen, obwohl die sich
für die beispiellosen Beträge wohl andere bzw. gerechtere Verwendungsmöglichkeiten gewünscht hätte.

Wo die bankrotten Banken profitierten (1. und 2.), floss das Geld schließlich von arm
zu reich. Nicht jeder mochte diesen “Sozialismus für Kapitalisten” unterstützen.
Wo die überschuldeten Staaten profitierten (2. und 3.) wurden auch mehr Probleme
geschaffen als gelöst, denn ohne Restrukturierungsdruck aus dem allfälligen
Staatsbankrott bewegt sich in Griechenland und Italien kaum was. Bei der
Asyl-Immigration (4.) profitieren wieder die Falschen, nämlich nicht die Ärmsten vor Ort,
sondern eine Auswahl, welche den (hinterrücks errichteten) Hindernisparcours nach
Europa bewältigt haben. Bei der Klimakrise (5.) scheint bisher nur festzustehen, dass
es teuer wird und ideologischen Maßgaben folgt. Das sind lauter Punkte, die in der
Bevölkerung mehrheitlich keine Freude aufkommen lassen und das Aufkommen
von Hass zumindest begünstigen.

Schließlich werden grundlegendste Prinzipien fast nach Belieben ausgehebelt.
Es findet keine Abwägung von Kosten und Nutzen statt. Es gibt keine Diskussion
über Gerechtigkeit solcher extremen Maßnahmen. Demokratische Instanzen werden
gern ausgehebelt, das Parlament wird umgangen oder über den Tisch gezogen, denn
es wird im permanenten Katastrophenmodus gearbeitet. Die Bevölkerung wird auch
bei Jahrhundertentscheidungen nicht gefragt. Sie wird mit dummen Sprüchen
abgespeist, “alternativlos”, “wir schaffen das”, oder sie wird mit Gefühlsmassage
und Sensationsmache unter Druck gesetzt.

Immer mehr Menschen nehmen das übel. Sie mögen sich nicht bevormunden lassen,
und sie haben entschieden etwas dagegen, ihre Errungenschaften ungefragt mit
Fremden zu teilen.

Sie wollen kein Geld für verkrachte Spekulanten opfern, die meistens sogar gegen sie
spekuliert haben. Sie wollen keine Staaten finanzieren, deren Bevölkerung finanziell
bessergestellt ist (man hatte ihnen sogar versprochen, dass sie es nicht müssten).
Sie möchten nicht die Deppen sein, welche die Fehler anderer ausbaden müssen.

Sie möchten nicht Bürger zweiter Klasse sein, die der Bürokratie bis ins letzte
unterworfen sind, während andere ihren Pass wegwerfen und keine Konsequenzen
daraus befürchten müssen. Sie wollen nicht vom Jobcenter in unzumutbare Jobs
gedrängt werden oder Leistungskürzungen hinnehmen, während Asyl-Immigranten
ihr Hartz IV repressionsfrei kassieren. Sie sehen nicht ein, dass sie enorme
Anforderungen (Finanzen, Sprachkenntnisse) erfüllen müssen, um ausländische
Ehepartner und Kinder nach Deutschland zu holen, während Asyl-Immigranten den
Familiennachzug gratis kriegen (sogar Abgewiesene). Für viele Einheimische ist es
nicht vermittelbar, dass sie hohe Abgaben zahlen, die ihnen die Familiengründung
erschweren, während Asyl-Immigranten ohne Arbeit voll alimentiert werden, mit
unbegrenztem Kindergeld und entsprechender Familiengröße.

Zudem gibt es genug Leute mit prekären Finanzen, für die jede zusätzliche Belastung
zuviel ist. Denen muss das tägliche Auskommen wichtiger sein als grenzen- und
hirnlose Wohltaten der Politik, z.B. auch beim Klima.

Bei dieser Besinnung auf die eigenen Interessen geht es nicht um Verweigerung von Hilfe,
um eine “Ideologie der Ungleichwertigkeit” oder um “Selbstaufwertung durch Abwertung
anderer” (GMF-Definitionen), sondern um teure Ungerechtigkeiten und zweierlei Maßstäbe,
die von vielen als unerträglich empfunden werden.

In die Kategorie unerträglich fällt auch die Tatsache, dass die Kritiker der Hauruck-Politik (1.-5.)
verunglimpft werden. Wenn sie die Einhaltung von Versprechen wie “keine Schuldenübernahme”
fordern, wird ihnen “Europafeindlichkeit”, “Demokratiefeindlichkeit” oder gleich “Menschenfeindlichkeit”
vorgeworfen. Dieser Vorwurf zeigt wiederum zweierlei Maßstäbe. “Europa” ist nämlich die
zentralistische EU, die sich die Euro-Großpolitik vorstellt. Wer lieber sowas wie eine
verbesserte EWG möchte, ist demnach europafeindlich.

Die Wirklichkeit ist anders. Wer für eine andere EU ist, ist nicht europafeindlich.
Er ist erst recht nicht demokratiefeindlich. Demokratiefeindlich sind diejenigen,
welche die Meinung ihrer Mitbürger missachten und ihnen daraus auch noch einen
Vorwurf drehen. Die meisten Einheimischen sind ja “europafreundlich” und hilfsbereit;
das heißt aber noch lange nicht, dass sie sich ausnutzen lassen mögen.

Es liest sich wie Hohn, dass der GMF-Jargon es zur gruppenbezogenen
Menschenfeindlichkeit rechnet, wenn die “Demokratie grundsätzlich angezweifelt” wird.
Das tun die Bürger doch gar nicht, bzw. sie werden erst durch die scheindemokratischen
Verhaltensweisen der Politik dazu getrieben. Wer hier die Demokratie beschädigt, sind
die Politiker mit ihren immer neuen Hauruck- und Willküraktionen.

Nun hilft es nicht mehr, die sog. politische Mitte als rechtsradikal abzuqualifizieren.
Hier wird wohlgemerkt nicht den Nazis und Faschisten das Wort geredet, sondern es
geht um Normalbürger. Deren “Rechtsextremismus” nach GMF-Ideologie ist gar nicht
rechts. Er ist ein Phänomen der Mitte, und deshalb kann man auch nicht von extrem reden.
Beispiele für “Rechtsextremismus” laut GMF-Ideologie: “Die schon da sind, sollen Vorrechte
gegenüber den Hinzukommenden haben” und “Ausländer sind krimineller”.

Das Erstere ist gängige Mehrheitsmeinung; extrem ist eher die linksgrüne Forderung nach
totaler Gleichstellung mit allen Menschen der Welt (und auch nur solange es auf Kosten anderer geht).
Und zweitens ist die Schwerstkriminalität bei Ausländern gemäß polizeilicher Kriminalstatistik
tatsächlich viel höher (bei Mord und Totschlag sind die Zahlen der PKS am ehesten zuverlässig).

Von Seiten der Radikalen (linksgrüne genauso wie echte Rechte) wird Hass und Hetze in die
Debatte gebracht. Doch andere Menschen als minderwertig anzusehen ist immer menschenfeindlich,
egal ob Nazis das von Asyl-Immigranten denken oder Linksgrüne von konservativen Einheimischen.
Was außerdem oft vergessen wird: Es ist auch menschenfeindlich, wenn Frauen unterdrückt werden,
wenn sie als Gebärmaschinen missbraucht werden, wenn sie sich verschleiern müssen oder
ansonsten als Schlampen beschimpft werden.

Viel vom Unmut der Bevölkerung dürfte daher kommen, dass solche mittelalterlichen Auswüchse
in Deutschland toleriert werden, dass Kritik daran tabu ist, während die Kritik an “Rechtsradikalen”
nicht laut genug sein kann. Das ist wieder zweierlei Maß, ideologiebedingt.

Ideologiebedingt ist auch das Handhaben der Klimakrise. Wenn das der Vernunft folgen würde,
hätte jeder Klimagipfel Forderungen nach Geburtenkontrolle hervorbringen müssen, mit klaren
Zielen, wie die Weltbevölkerung schrumpfen soll. Stattdessen herrscht auch da ein Tabu, das zur
kritiklosen Hinnahme von unverantwortlicher Vermehrung führt. Wenn die Bevölkerung in Äthiopien,
Eritrea oder der Sahelzone sich verfünffacht und die Umwelt entsprechend übernutzt und so ihre
eigenen Lebensgrundlagen ruiniert, wird das stillschweigend hingenommen. Wer von dort vor
der selbstgemachten Übervölkerung flieht, wird lieber als “Klimaflüchtling” präsentiert. Und
wenn er mit der unverantwortlichen Vermehrung im Zielgebiet weitermacht, dann ist das
eben auch hinzunehmen.

Viele Einheimische wollen das aber nicht hinnehmen. Sie vertrauen nicht auf das Dogma von der Integration,
gemäß dessen sich alles von alleine anpasst. Angesichts von Meldungen über Clans und
Parallelgesellschaften ist die Skepsis groß, zumal es keine Untersuchungen gibt, die belastbare
Zahlen liefern. Dafür hat die Politik als begleitende Maßnahme gesorgt: Keine realistischen Zahlen.
Man weiß praktisch nie, was es wirklich kostet. Man weiß nie genau, wieviele Leute betroffen sind.
Das wird schon bei den Arbeitslosen so gehalten, und bei den Asyl-Immigranten ebenso
(es gibt keine all-inclusive-Zahlen mit Familiennachzug und Resettlement und Relocation und Illegalen).
Es gibt Zahlen über die Geburten (25% sind inzwischen von Ausländerinnen), aber man wird nicht
darüber informiert, wie die Fertilitätsraten bei den Asyl-Immigrantinnen ausfallen.

Die staatlichen Zahlenlieferandos teilen alles in viele Einzelposten mit trickreichen Definitionen auf,
aus denen sie geschönte Meldungen fabrizieren können. Die maßgeblichen Summen werden nicht
ermittelt oder in einem Zahlenkonvolut.versteckt. Daraus resultiert ein ständiger Disput, wie die Zahlen
nun wirklich sind. Man weiß nicht, was die Rettungen gekostet haben, man weiß nicht, wieviel Geld
die Asyl-Immigration kostet, und fürs Klima soll auch finanzielles Hasard gespielt werden
(die EU soll private Kreditrisiken garantieren).

Und wenn es Berichte von den Brennpunkten gibt, wo Integration scheitert, werden keinerlei
Anstrengungen unternommen, um die Probleme zu analysieren. Es wird einfach alles weiterhin
ignoriert – ein permanentes Ärgernis für den mündigen Bürger.

Fazit:
Die Menschen sind es satt, verarscht zu werden. Am schlimmsten ist die Perspektive,
dass die Verarsche immer weiter geht, dass die Politik immer so weiter macht, und
dass sich nichts Entscheidendes ändert. Das ist es, was Zorn und Hass allerorten
aufkommen lässt. Abgezockt, verdummt und verunglimpft zu werden, gefällt nun mal
nicht jedem. In Deutschland kann sich die Unzufriedenheit nicht mal in den Wahlergebnissen
niederschlagen.

3 Kommentare auf “Hass im Internet und anderswo – Die Menschen sind es satt, verarscht zu werden

  1. Timmy C
    Timmy C on

    Die zweite Welle kommt auf uns zu.
    Nein, nicht Corona, sondern die Bankenpleiten-Welle und der damit verbundene
    Finanzcrash. Und wer muß das wohl mal wieder (am Ende) bezahlen ?

    Die Banken müssen in der aktuellen Lage ihre derzeitigen Kredit-Verluste nicht mehr verbuchen.
    Ebenso ist das Prozedere um Geschäfts-Insolvenzen vereinfacht worden. Einfach die Hand heben.
    Pleite wegen Corona. So einfach ist das.

    Es ist politisch gewollter, amtlicher Bilanzbetrug !

    Leute, die Desinformation oder gar keine Information der Politik und deren Medien und die damit verbundene Verarsche am Bürger um die finanzielle Lage der Banken geht weiter.
    Wer jetzt noch größere Spareinlagen hat, dem würde ich empfehlen, sowieso erstmal sein Geld
    vom Konto abzuheben. Und wer es kann, den größten Teil in Gold und Silber zu investieren.
    Um das Schlimmste abzumildern.

    Den Schlaf-Schafen, Sessel-Furzern, TV-Tatort-Guckern da draußen ist sowieso nicht mehr zu helfen.
    Aber die anderen, seit wachsam und informiert Euch bezügl der Lage der Banken.

    Alles Gute !

    Hier ein aktueller Video-Tip:
    Dr. Markus Krall – Der Finanzcrash kommt 2020 ?

  2. nietfeldhaenchen on

    Da haben Sie vollkommen RECHT-hier in der EU wird man als mündiger Bürger nur belogen und verarscht!
    Wann werden die Schlafschafe es endlich Merkeln, was hier gespielt wird und wie werden die verstörten und erwachten SCHAFE dann wohl reagieren, od. können d. Schafe dann nicht mehr reagieren?

    • DieselPunk
      DieselPunk on

      …deshalb wird Isolation verordnet, damit die vielleicht halb Erwachten, die noch völlig Verpennten nicht infizieren und man die Kontrolle über die Massen behält…
      gez. ein Verschwörungsanalytiker

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