Fachkräftemangel und Zuwanderung – Der deutsche Raubzug

Redaktion 19. Dezember 2019 1924 7 Kommentare

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Autor: Timmy C.

Tja, liebe Mitbürger. Der Ausverkauf Deutschlands geht in in eine weitere Runde. „Der Migrationspakt“ der
Regierung wird weiter fortgesetzt. Ich verweise mal auf die Bedeutung des Wortes „Pakt“. Dann sollte jedem klar sein,
wo die Reise für uns Bürger hingeht. Und nicht erst seit gestern.
Sehr erstaunlich oder wiederum auch nicht, die Bemerkung von Frau Merkel im Video bei Min 0:45.
„…Arbeit, die sonst Niemand verrichtet“.
Ja, warum denn wohl ? Lest selbst, dann wird es deutlich.

Am Montag tagte im Kanzleramt der Fachkräftegipfel zur Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte, um den Fachkräftemangel
zu beheben. Der Vorwurf, es ginge dabei auch um Lohndumping und Vorteilerschleichung, ist nicht von der Hand zu weisen.

In Deutschland herrscht Fachkräftemangel. In zahlreichen Bereichen gibt es Personalmangel, der nicht mehr über den
heimischen Arbeitsmarkt gedeckt werden kann. Zu wenig Bewerber auf offene Stellen bereiten den Unternehmen und
Versorgern große Probleme. Bemüht, darauf eine angemessene Antwort zu finden, lud die Bundesregierung am Montag
zum „Fachkräftegipfel“, ins Kanzleramt.

Es ging dabei um die Anwerbung von ausländischen Fachkräften im großen Stil. Schon jetzt steht fest: Die Bundesrepublik
wird sich mit dieser Politik weder unter den Ländern, aus denen sie Arbeitskraft abzieht, noch unter den Zuwanderern Freunde
machen. Sie spaltet schon jetzt mit der Abwerbung von Millionen von Arbeitskräften die Eurozone immer weiter und treibt
sie auseinander.

Bereits die Politik der Agenda 2010 zeigt deutlich: Der Spaltungsprozess, dem die EU unterliegt, kommt nicht von
außen – es ist Deutschland, das mit seiner Wirtschaftspolitik den Keil beständig tiefer in die EU treibt, denn es schnorrt
sich auf Kosten seiner Nachbarn durch.

Deutschlands „Agenda 2010“ kommt die Eurozone teuer zu stehen

Bereits der unter dem Titel „Agenda 2010“ unter der damaligen rot-grünen Bundesregierung durchgeführte neoliberale
Umbau der Republik hatte für die Währungsunion weitreichende Konsequenzen. Der Druck auf den Faktor Arbeit und
die damit verbundenen Lohnsenkungen bedeutete nichts anderes als eine innere Abwertung gegenüber den anderen an
den Euro gebundenen Ländern. Das wirtschaftspolitische Programm der Agenda 2010 war mit den anderen europäischen
Ländern nicht koordiniert und daher unsolidarisch.

Wenn heute vom Erfolg der Agenda 2010 berichtet wird, fällt der gesamteuropäische Blick daher regelmäßig aus, weil dann
schnell deutlich würde, wie sehr Deutschland zur Instabilität der Eurozone und der EU beigetragen hat. Deutschland hat sich
über den Druck auf Löhne und Gehälter einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den anderen Ländern der Währungsunion verschafft.
Um es zugespitzt zu sagen: Deutsche Autos sind nicht besser als die Autos von Herstellern in anderen Ländern – sie sind zu billig.

Diesen Wettbewerbsvorteil gab es nicht durch Innovation und Fortschritt, sondern durch Lohnsenkungen. Den deutschen Vorteil
haben nicht tolle Erfindungen und spektakuläre Innovationen verschafft, sie werden von den abhängig Beschäftigten
bezahlt – Zeitarbeit, Werkverträge und Auslagerungen sind hierfür die Stichworte, welche die Abwertung des Werts von Arbeit
in Deutschland verdeutlichen.

So gelang es Deutschland, mit schlechten Jobs die heimische Arbeitslosigkeit zu drücken. Der Binnenkonsum liegt am Boden,
der Export ist die tragende Säule der deutschen Wirtschaft. In den europäischen Partnerländern stieg die Arbeitslosigkeit an.
Deutschland hat mit seiner Politik nämlich nicht nur Autos, sondern auch Arbeitslosigkeit exportiert, denn es hat mit seinem
anhaltenden Exportüberschuss Arbeitsplätze in anderen Ländern der EU und insbesondere des Euroraumes vernichtet.

Das Ausscheiden der dortigen Unternehmen aus dem Markt war kein gesundes, den Markt bereinigendes Ausscheiden,
denn es fand nicht über Produktivitätsfortschritt und Innovation statt, sondern durch Einschnitte bei den Löhnen und durch
Rückbau der sozialen Standards in Deutschland. Damit hat Deutschland eine Abwärtsspirale ausgelöst und wurde zur
treibenden Kraft des Zerfalls der EU. Keine ausländischen Mächte sind es, keine Desinformationskampagnen – nein, ein
ökonomisches Ungleichgewicht ist es, das die politisch Verantwortlichen auch nicht Willens sind zu korrigieren.

Den anderen Ländern der Währungsunion bleibt nichts anderes übrig, als diesen Wettbewerb um die niedrigeren Löhne
und die niedrigeren Sozialstandards mitzumachen, wenn sie ihre heimische Wirtschaft erhalten wollen. Was dann passiert,
sieht man gerade in Frankreich. Im Gegensatz zu den deutschen Arbeitnehmern wehren sich die Franzosen mit aller Macht
gegen den Rückbau von sozialen Errungenschaften, gegen Lohnsenkungen und Rentenkürzungen, sowie Einschnitte in
die Arbeitnehmerrechte.

In diesem Umfeld kommt Deutschland nun auf die Idee, man könnte vermehrt Fachkräfte aus der EU und Drittstaaten
anwerben, um den in Deutschland herrschenden Fachkräftemangel aufzufangen.

Nach Lohndumping nun Raub der Fachkräfte geplant

Damit treibt Deutschland einen weiteren Keil in die EU und die mit der EU assoziierten Partnerländer. Nicht nur, dass
Deutschland mit seinem Lohndumping die anderen Länder der Währungsunion massiv unter Druck setzt, jetzt sollen
diese Länder zusätzlich in die Ausbildung ihrer nachwachsenden Generation investieren, die dann aber vom deutschen
Arbeitsmarkt abgegriffen wird, weshalb diese Abgeworbenen dann in ihren Heimatländern keinen Beitrag zu Wachstum
und Wohlstand mehr leisten können.

Dass bereits 2,5 Millionen Menschen aus dem EU-Ausland bei uns arbeiten, teilt die Bundeskanzlerin in ihrem Podcast mit.
Sie teilt auch mit, dass die Zahl nicht ausreicht. Die Konsequenzen, die das für die Stabilität der EU hat, verschweigt sie dagegen.

Ausbildungskapazitäten sind in einer Volkswirtschaft nicht einfach so da. Sie sind in der Regel geplant und richten sich am
zukünftigen Bedarf aus. Das Bildungssystem ist zudem meist staatlich finanziert. Der jeweilige Staat verfolgt damit den Zweck,
den eigenen Arbeitsmarkt zu bedienen, nicht den deutschen. Kein Land hat ein Interesse daran, in die Qualifikation junger
Menschen zu investieren, damit diese dann die Defizite anderer Länder auffangen, die die makroökonomischen und
bildungspolitischen Stellschrauben falsch gestellt haben.

Ein Beispiel: Wenn hierzulande über den Fachkräftemangel gesprochen wird, geht es in diesem Zusammenhang in der
Regel auch um die Pflege. Nun sind Pflegekräfte sicherlich Fachkräfte, aber eben auch extrem schlecht bezahlt. Der
Pflegemindestlohn beträgt in den westlichen Bundesländern 11,05 Euro und im Osten 10,85 Euro. Zum Vergleich: Der
allgemeine Mindestlohn beträgt derzeit 9,19 Euro. Weder mit dem allgemeinen, aber auch nicht mit dem Pflegemindestlohn
hat man nach einem langen Arbeitsleben eine armutsfeste Rente. Man hat auch keinen Lebensstandard deutlich über
Grundsicherungsniveau.

Schlechte Rahmenbedingungen werden den Zuzug bremsen

In diese Rahmenbedingungen lädt Deutschland Pflegekräfte aus dem Ausland ein. Wie die Tagesschau berichtet,
aquirieren deutsche Kliniken bereits in Mexiko Pflegekräfte. Diese bringen eine fünfjährige Ausbildung an einer Hochschule
und Berufserfahrung mit, werden mit einem Sprachkurs vorbereitet und sollen dann zunächst als Pflegehelfer und damit eindeutig
im unteren Lohnsegment arbeiten. Die Hoffnung, von ihrem Einkommen dann Geld nach Hause schicken zu können, wird sich
kaum erfüllen. Die Rechnung wird auch für das entsendende Land nicht aufgehen. Warum sollte Mexiko Kapazitäten an Universitäten
für den deutschen Bedarf an Arbeitskräften im Niedriglohnsektor unterhalten? Darauf gibt es keine rationale Antwort.

Zu hoffen steht, dass sich die schlechten Rahmenbedingungen in Deutschland schnell herumsprechen. Deutschland fährt
mit seiner aktuellen Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte nach der Infrastruktur nun auch seinen Ruf auf Schleiß. Die Anwerbung
von Pflegekräften im Ausland funktioniert nur, weil Deutschland noch in dem Ruf steht, man könne hier mit Arbeit Zugang zu einem
relativen Wohlstand bekommen. Das ist seit der Agenda 2010 jedoch nicht mehr automatisch der Fall.

Allerdings könnte mit einer auskömmlichen Bezahlung, die genau diesen Zugang zu einem Lebensstandard deutlich oberhalb
des Grundsicherungsniveaus ermöglicht, flankiert von Fördermaßnahmen, die sich an den Pool der Unterbeschäftigten richten,
dieser Fachkräftemangel in der Pflege relativ zügig aus eigenen Ressourcen bewältigt werden. So steht es zumindest zu vermuten.
Erfahren werden wir es nie, denn es wird noch nicht einmal der Versuch unternommen. Das gilt selbstverständlich analog auch
für den Fachkräftemangel in der Gastronomie – es fehlt in Deutschland beispielsweise an Köchen.

Blue-Card führt zu Lohndumping auch im Hochlohnsektor

Dass der von den Gewerkschaften erhobene Vorwurf, es gehe bei der Anwerbung von Fachkräften wieder einmal mehr um
Lohndumping denn um die Bekämpfung eines tatsächlichen Mangels, wird auch an der Blue-Card deutlich. Für sogenannte
Mangelberufe wie Ärzte, Ingenieure, IT-Fachkräfte und andere wurde die Gehaltsgrenze abgesenkt, ab der ein Aufenthaltstitel
für ausländische Fachkräfte von außerhalb der EU ausgestellt werden kann. Deutschland betreibt weiter Lohndumping und schöpft
zudem die Fachkräfte anderer Länder ab.

Das Beruhigende ist, dass dieser unsoziale Akt gegenüber den Partnerländern Deutschlands vermutlich nicht viel Erfolg haben wird.
Denn während in den sechziger Jahren für die damaligen „Gastarbeiter“ die Aussicht auf auskömmliche Arbeit bestand, besteht
diese Aussicht heute eben nicht mehr. Das merken anscheinend auch die Zuwanderer aus EU-Ländern, für die Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt.
Im Jahr 2018 war die Zahl der Einwohner aus diesen Ländern überwiegend rückläufig. Nach Frankreich, Spanien und Portugal zogen
mehr Menschen zurück als von dort zu uns. Selbst nach Großbritannien zogen mehr Menschen zurück, obwohl das allgemeine
Brexit-Medien-Credo war, dass zahlreiche Briten angesichts der Unsicherheiten durch den Brexit ihre Zukunft in der EU sehen.

Erschwerend hinzu kommt, dass auch Deutsche ihr Wohl zunehmend häufiger im Ausland suchen. Insbesondere Hochqualifizierte
wandern ab, da im Ausland Einkommen und Lebensstandard oft höher sind. Auch das ein Effekt der so viel gelobten Agenda 2010.

So wird der Versuch, Zuwanderung zu erzeugen, vermutlich scheitern, weil es nicht eben lockend ist, in ein Land zu migrieren, in
dem der Lebensstandard in der Breite sinkt, in dem Jobs nicht auskömmlich und die gebotenen Arbeitsmöglichkeiten auch für gut
qualifizierte Ausländer häufig nur prekär sind.

Ganz unabhängig davon wirft aber diese neue Form des „Beggar-thy-neighbour“, also seinen Nachbarn zu ruinieren, ein
extrem ungünstiges Licht auf Deutschland, das den Eindruck verstärkt, es wäre politisches Konzept der diversen Bundesregierungen
der letzten Dekaden, dass Deutschland auf Kosten seiner Partnerländer lebt. Gegen dieses Argument lässt sich tatsächlich wenig
an Argumenten ins Feld führen.

Quellen:
https://www.youtube.com/watch?time_continue=50&v=zMNpEVkqgxc&feature=emb_logo
https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2019/08/feg-fachkraefteeinwanderungsgesetz.html
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/merkel-sieht-deutschland-als-einwanderungs-und-integrationsland-16186762.html
https://www.fremdbestimmt.com/

7 Kommentare auf “Fachkräftemangel und Zuwanderung – Der deutsche Raubzug

  1. Johann Lindholm on

    ich kann nur meine bescheidene Meinung einbringen aus Erfahrungenen . bin auf jeden fall gegen masseneinwanderung , aber es ist nunmal so das wir teilweise stark abhängig sind von ausländischen Arbeitskräften . Diese Politik begann ja spätestens unter Ludwig Erhardt. ( Ich betreibe nebenberuflich Landwirtschaft) viele Berufskollegen benötigen – Melker , Erntehelfer – Spargel , Erdbeeren , Kohl , … zum Teil natürlich Saisonarbeitskräfte werden sehr sehr gesucht. Deutsche Kräfte sind schwer zu kriegen. – Oder auf Baustellen Maurer , Putzer … . Es ist so – so mancher Deutscher scheut körperlich schwere Arbeit. diese Arbeit müßte erheblich besser bezahlt werden um mehr Anreiz zu schaffen. Dann würden die Preise für Lebensmittel aber erheblich steigen müssen. Ob es dafür jemals eine Lösung geben wird ?

  2. welsch-michael@web.de on

    Uns wurde erzählt nach der großen Flüchtlingswelle,das sie alles Fachkräfte und Studierte sind! Wie wir alle mittlerweile wissen,sind ca.90 Prozent der Flüchtlinge nicht lesen und schreiben können! Den Fachkräftemangel kann man,wenn die Politik es dann will.mit Deutschen besetzen und sie sehr,sehr gut bezahlen,Geld hat Deutschland genug,aber das Geld wird ja für die ganze Welt gebraucht,nur nicht für deutsche Bürger!

  3. Michael.Goldmann
    Michael.Goldmann on

    Nachtrag:
    Habe ich gerade noch gefunden.
    Lieber Tim, soll keine Werbung sein, paßt aber zum Thema.
    BRD-die größte Lüge nach dem II.Weltkrieg auf Deutschen Boden. ISBN 9789463861854 geschrieben von einem Patrioten, den ich auf einem anderen Blog kennengelernt habe.

  4. hanipe on

    …deutsche Fachkräfte suchen verstärkt das Weite… warum wohl?…Warum sollten dann ausgerechnet ausländische Fachkräfte nach Deutschland einwandern wollen? … Um die höchsten Abgaben zu zahlen?… wer macht schon sowas? …anders sieht es natürlich aus wenn es um die Einwanderung ungebildeter Nichtskönner in das soziale Netz hier geht… sollte in absehbarer Zeit da kein Riegel vorgeschoben werden… wird es mehr als ungemütlich in unserem Land werden… wem Deutschland bzw. seine Kinder am Herzen liegen kann das nicht egal sein… er wird mit allen legalen Mitteln sich dafür einsetzen um dies zu verhindern.

  5. Timmy C
    Timmy C on

    Nochmals. Warum wir uns (Die deutsche Regierung) die ganzen „Migranten“ ins Land holen.
    Evtl. fällt bei dem Einen oder Anderen jetzt der Groschen:

    1933 waren also die USA und das Deutsche Reich, beides Vereine, die von der Kirche gegründet wurden, insolvent. Diese Insolvenz hält bis zum heutigen Tag an.
    „Eine Insolvenz (lateinisch insolvens‚ von solvere ‚zahlen‘), bezeichnet die Situation eines Schuldners, seine Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Gläubiger nicht erfüllen zu können. Die Insolvenz ist gekennzeichnet durch akute Zahlungsunfähigkeit, drohende Zahlungsunfähigkeit (mangelnde Liquidität) oder Überschuldung.“ (Wikipedia) Die Vereine konnten ihre Verbindlichkeiten bei den Privatbanken nicht mehr erfüllen. Um nun wieder in die Handlungsfähigkeit zu gelangen, verpfändeten die Vereine die Arbeitsleistungen ihrer Mitglieder, die man auch Bürger nennt, an die Banken und bekamen dafür Kredit eingeräumt. Nicht Geld, sonder Kredit, eine weitere Fiktion. Ein Kredit ist ohne jegliche Substanz. Es ist das Versprechen, Geldforderungen gegenüber einem Dritten zu begleichen. In der Regel findet der Ausgleich der Geldforderungen in Form von Wechselübertragungen oder anderer Orderpapiere statt.

    Dieser Zeitpunkt war die Erfindung der Geburtsurkunde – 1933 in den USA und 1934 im Deutschen Reich. Die Geburtsurkunde hat nichts mit dem Menschen zu tun. Das ist wieder die Fiktion bzw. Täuschung. Wir meinen das nur aufgrund unseres Bildungsstandes. Die Geburtsurkunde ist eine zu erschaffende Vermögensmasse (juristische Person), ein Wertpapier, ein Bond, eine Treuhand, der im Auftrag der Firma (Staatsgebilde) von dem Standesbeamten ge/erschaffen wird und auch seine Unterschrift trägt.
    Die Geburtsurkunde ist vollkommen losgelöst vom Menschen und ist die Erschaffung einer PERSON, in unserem Monopolie-Spiel die Erschaffung eines Hütchens.

    Daher finden wir auch in den Statuten des Vereins, des BUNDES folgende Hinweise:

    Im Handelsgesetzbuch (HGB) § 17
    (1) Die Firma eines Kaufmanns ist der Name, unter dem er seine Geschäfte betreibt und die Unterschrift abgibt.

    und im BGBEG Art. 10
    (1) Der Name einer Person unterliegt dem Recht des Staates, dem die Person angehört.

    Dieser Wortlaut des Art. 10 ist nicht identisch mit dem staatlichen BGBEG von 1914. Und wir wissen auch, daß es in Deutschland keinen Staat gibt, sondern nur Vereine, die zwar wie ein Staat organisiert sind, aber letztlich keine Staaten sein können, da es ihnen an der Legitimation mangelt.

    Eltern, die aus einer Sippe stammen und beispielsweise „musterman“ heißen, geben dem neugeborenen Knaben z.B. den Namen „klaus“. Dieser Mensch nennt sich nun klaus und stammt aus der Familie mustermann. Der Standesbeamte nennt nun seinen Bond, sein Wertpapier KLAUS MUSTERMANN (PERSONEN werden gemäß ihrem Rechtsstatus in Groß- und Kleinbuchstaben geschrieben) und vergibt noch eine Wertpapiernummer. Das Orderpapier „Geburtsurkunde“ wird nun an eine Bank verpfändet, wofür die Firma/BUND Kredit erhält. Man spricht derzeit von 19 Mill. $ für einen Europäer und 32 Mill. $ für einen US-Amerikaner.
    Das ist der Hintergrund, warum der BUND/Verein so viele Bürger benötigt und möglichst vielen „Einwanderern“ einen PERSONAL-AUSWEIS vergeben möchte, denn für jede PERSON erhält der BUND neuen Kredit. Oder denken wir an den Mutterkult im NAZI-Regime und die Förderung der Familie zu möglichst großem „Kinderreichtum“.

    Die Geburtsurkunden/Wertpapiere werden in Form von Sammelschuldbuchforderungen bei der Bundesrepublik Deutschland GmbH in Frankfurt verwaltet.

    Da im „Kaufmannstum“ (Seerecht) immer eine Leistung mit einer Gegenleistung auszugleichen ist, versprachen die ReGIERungen der Vereine USA und DR im Gegenzug alle Verbindlichkeiten (Schulden) ihrer Mitglieder bzw. Bürger auszugleichen. Die doppelte Buchführung ist damit Pflichtsache. Das war der Hintergrund für die House Joint Resolution 192, Chapter 49 – 05.06.1933. Deutschland oder das Deutsche Reich ist bis zum heutigen Tag eine besetzte Kolonie der Vereinigten Staaten und unterliegt den SHAEF-Gesetzen. Daher gelten auch US-Gesetze in Deutschland. Die Besatzungszeit begann nach dem ersten Weltkrieg und wurde zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. Bedenken Sie bitte, daß wir hier nicht von einer Staatlichkeit sprechen, sondern von Vereinen, die zwar organisiert sind wie Staaten und deren Organe vorgeben im staatlichem Auftrag zu handeln aber nur privatrechtliche Vereinigungen darstellen und privates Seerecht als Grundlage haben. Daher bezeichnet man auch unsere Gerichtsbarkeit als Admiraliti Law. Der Richter ist wie ein Kapitän auf einem Schiff anzusehen und er bestimmt was Recht und Gesetz ist.

    Um nun seine Kreditschulden begleichen zu können, muß sich der BUND/Verein Möglichkeiten der Abgaben einfallen lassen, um seine Mitglieder, indes Bürger daran zu beteiligen und nennt diese Abgaben Steuern, Bußgelder, Gebühren usw. Eine Grenze der Ideenvielfalt ist dabei nicht festzustellen so daß der BUND/Verein sogar Luft verkaufen kann, in Form von CO²-Zertifikaten. Lagen die Abgaben der Bürger im Kaiserreich bei 4 % so sind wir heute bei 85% ihres Verdienstes.

    Hierfür erläßt der BUND/VEREIN/VERWALTUNG s.g. Bescheide und zwar nicht an den Menschen, da er den Menschen gar nicht Ver-walten kann, sondern an die Geburtsurkunde/Bond bzw. in unserem Monopolie-Spiel an das Hütchen. Der Mensch steht außen vor und ist gar nicht Bestandteil des Spiels. Er denkt nur er sei sein Hütchen in diesem Spiel, da er das Spiel gar nicht versteht. Und nun begeht er Fehler. Der BUND/VEREIN/VERWALTUNG sendet einen Bescheid, eine Kostenforderung oder was auch immer als s.g. Treuhänder an die von ihm selbst erschaffene Treuhand/Geburtsurkunde an das Hütchen im Spiel. Der Mensch, der unter der Adresse im Sichtfeld des Anschreibens seinen Wohnsitz hat denkt, daß dieses Schreiben für ihn bestimmt sei. Für jeden Vorgang bedarf es eines Vertrages der immerzu auf’s Neue geschlossen werden muß. Ein solcher Vertrag kann z.b. ein BUNDESPERSONALAUSWEIS oder eine Staatsangehörigkeitsausweis sein. Nicht indes ein BUNDESREISEPASS. Ein Pass ist immer nur ein Passierschein, um vereinfacht von einem Vereinsgelände in ein Anderes zu wechseln, zu reisen. Wobei sich jeder fragen sollte, durch welchen Akt ein Verein einen Zuspruch erhalten hat, das Land sein Eigen zu nennen und als Eigentum zu verwalten! Im Naturrecht gibt es eine solche Möglichkeit nicht. Es mangelt an der Legitimation und ist daher eine Fiktion.
    Durch die Beantragung eines solchen Ausweises werden Menschen Mitglied in dem Verein der diesen Ausweis ausstellt, erkennen dessen Statuten an und unterwerfen sich diesen. In unserem Fall sind die meisten Statuten/Spielregeln unbekannt. Da hier eine Täuschung begangen wird, ist das Rechtsgeschäft der Mitgliedschaft unwirksam.
    Weist sich der Mensch aber mit dem Ausweis des Vereins mit den Daten der Person aus, oder gibt sich als Unterzeichner als die PERSON zu verstehen, indem er den Namen der Person angibt, so wechselt hier die Treuhänderschaft vom BUND/Verein auf den Menschen mit den Folgen der Haftung. Die Forderung des BUNDES/Vereins war an das Hütchen ergangen. Und auf einmal klinkt sich der Mensch ein und übernimmt die Verantwortung/Treuhänderschaft, die zuvor beim BUNDE/Verein lag.

    • Michael.Goldmann
      Michael.Goldmann on

      @ Timmy C. Ich habe das so ähnlich schon mal bei Michael.Mannheimer.net gelesen. Und konnte es nicht glauben. Aber es würde vieles erklären, wie die Tatsache, dass mir der Landkreis Göttingen meinen,,gelben Schein“ ablehnen will, obwohl ich alle Voraussetzungen erfülle.

      • Timmy C
        Timmy C on

        Hallo Michael. Tja, die Landkreise usw. haben jetzt auch gescheckt, wie man den deutschen Identitäten-Klau voranbringt. Solche Anträge, wie deinen einfach ablehnen. Wegen „Reichsbürger“ und so weiter. Ist natürlich völliger Blödsinn.
        Die Verantwortlichen checken jetzt auch, daß wir „Bürger“ das auch gecheckt haben. Das mit dem „Personalausweis“ und mit den damit verbundenen „Verpflichtungen“ des „Bürgers“ so einiges im Argen liegt. Habe ich ja bereits oben alles erklärt.

        Sonst mach einen Antrag deinen Nachnamen ändern zu wollen. Halt aus persönlichen Gründen. Du brauchst dann halt den Nachweis deiner Vorfahren nach 1904. Und ne gute Begründung für die Namensänderung.
        Selbst wenn dann die Namensänderung abgelehnt wird. Deine Unterlagen hast Du ja. Würde ich mir dann alles beim Anwalt beglaubigen lassen.
        Oder auch beim Pfarramt deiner Gemeinde.

        Nur so nebenbei. Die Gemeinden sind schon teilweise dabei „alte“ Akten zu vernichten. Damit die Chance geringer ist, seinen deutschen Stammbaum nachzuweisen. Tja, warum wird das wohl so gemacht ? Ja, genau. Deutscher Identitäten-Klau. In 20 Jahren wird fast niemand mehr seine deutsche Staatsbürgerschaft nachweisen können. Deutschland wird ein Land der Identitätslosen werden bzw. dazu verkümmern.

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