AUGSBURG-MORD: FOCUS SIEHT VERKETTUNG UNGLÜCKLICHER UMSTÄNDE

Redaktion 11. Dezember 2019 2441 11 Kommentare

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Autor: Wolfgang Eggert

Es ist ein feiner, selbstentlarvender Artikel, der dem Münchner Politmagazin Focus da durch die Finger gegangen ist. Ein Artikel, der – wie so oft im Qualitätsjournalismus – ob der völligen Nichtbeachtung von Ausgewogenheit eigentlich nur unter Bereithaltung einer Kotztüte zu konsumieren ist. Einzig, auch das kennt man, die darunter befindlichen Leserkommentare scheinen NICHT mit der Antifa oder, was das gleiche ist, der Staatsratsvorsitzenden in Berlin abgestimmt zu sein.

Jemand schrieb dort: „Ich frage mich schon sehr lange: Welche charakterliche Eigenschaft man haben muss um Anwalt zu sein? Empathie gegenüber dem Opfer gehört sicher nicht dazu!“

Für die Schreibtischtäter der Berliner NWO-Junta gilt augenscheinlich das gleiche. Womit wir beim eigentlichen FOCUS-Beitrag wären, einem einseitigen Stück Dreck, dessen URL ich an dieser Stelle lieber nicht verlinke, um nicht selbst an einer erlaubten Form von Volksverhetzung (zum Bürgerkrieg) teilzuhaben.

„Wie starb der Augsburger Feuerwehrmann? Anwälte bezweifeln Ablauf“
schlagzeilt der Presstituierte Malte Arnsperger sein Oeuvre.
Weiter im O-Ton:
„Nach dem tödlichen Angriff auf einen 49-Jährigen in Augsburg wird nach und nach klarer, wie sich die furchtbare Tat abgespielt hat. Ein Freund des Haupttäters hat sich zu Halid S. geäußert.“

Zu Wort kommen im folgenden neben diesem Freund ausschließlich die Anwälte der Täter, die, FOCUS-Hoffnung Asperger weist ausdrücklich darauf hin,
„alle in Augsburg geboren (sind), sechs sind Deutsche.“
Dass es auch neutrale Beobachter geben mag oder Betroffene, die man für ein Interview gewinnen könnte, fällt hier unter den Tisch. Egal, wir kennen derartige Vergesslichkeit bereits zur Genüge, wenn es um Straftaten geht, die der Rubrik „besondere Deutsche“ zuzurechnen sind.

Weiter im Text von Redakteur Alzheimer: Der wird mit der Zwischenüberschrift
„Wie starb der Augsburger Feuerwehrmann? Anwälte bezweifeln Ablauf“
wieder hellwach und berichtet
„das mit 20 Jahren älteste Mitglied der Gruppe sei nach Angaben seines Anwalts Klaus Rödl ´sogar bereit gewesen, Angaben zu dem Tathergang zu machen´. Doch angesichts der Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft sofort einen Haftbefehl beantragt habe, habe sein Mandant sich dann anders entschieden und schweige nun, sagte Rödl FOCUS Online.“

Potztausend, möchte man sagen, was für eine Unverfrorenheit angesichts eines in den Tod beförderten Feuerwehrmanns gleich den Haftbefehl auszupacken. „Mit Kanonen gegen Spatzen“ nennt man so etwas umgangssprachlich. Laut FOCUS sogar gegen ausgesprochen LIEBE Spatzen.

Denn:
„Halid ist ein netter und herzlicher Mensch“
lesen wir staunend weiter.
„Im Interview mit RTL hat sich ein Freund des 17-jährigen Hauptverdächtigen geäußert. Er beschreibt Halid S. als hilfsbereite Person, er sei stets für andere da gewesen. ´Halid ist ein netter, ein herzlicher Mensch´, sagt er dem Kölner Sender.
Dass der 17-Jährige für den Tod des Feuerwehrmannes verantwortlich sein soll, kann er kaum glauben. ´Ich kenne den Halid sonst gar nicht so´, erklärt er. Seinen Freund beschreibt der junge Mann als konfliktscheu. Der Vorfall in Augsburg war in seinen Augen ein Unfall.“

Immerhin eine echte ExpertenMeinung! Deren Gewichtigkeit mit dem – den Artikel abschließenden – garantiert unparteiischen Statement eines weiteren Täter-Buddys untermauert wird:
Dem
„Anwalt eines 19-jährigen Mittäters, der sich selbst der Polizei gestellt hat.“
Der empörte Syndikus überlegt, so der FOCUS,
„gegen den Haftbefehl vorzugehen. Schließlich sei anzuzweifeln, ob es sich bei der Haupttat überhaupt um einen Totschlag handle.“

Soweit das konkludierende Ende eines nur Stunden alter Artikels aus der Rubrik „Qualitätsjournalismus“. Ohne Zweifel: Hier ist eine Birne deutlich durchgebrannt. Es ist, wie eingangs erwähnt, der Kommentarbereich, der es dem am Haupttext irre werdenden Leser gestattet, die passende Fassung zurückzugewinnen.

„Halid S. der schon in der Vergangenheit, vermehrt durch schwere bis minderschwere Körperverletzungen, und andere Straftaten aufgefallen ist, sei konfliktscheu?“, wütet der erste Wissbegierige. Um fortzufahren: „Alleine schon diese Äußerung ist eine Frechheit, angesichts des Tathergangs! Und: weil Halid S. allein aufgrund seiner zahlreichen Vorstrafen kein unbeschriebenes Blatt ist.“

Ebenfalls erfrischend dieses Statement: „Ein Glück, dass Halid S. so eine hilfsbereite Person ist, er stets für andere da ist! Eben ein ein netter, ein herzlicher Mensch. Wer weiß, wie die Begegnung sonst ausgegangen wäre.“

Last but not least die Voraussage eines offensichtlich juristisch erfahrenen Leserbriefschreibers: „Bis die Anwälte richtig zu Ende ermittelt haben“, heisst es dort, „hat sich der Feuerwehrmann theoretisch, in der Praxis selbst umgebracht und die Jungs waren gar nicht da. Die Videoaufnahmen sind nicht zu gebrauchen oder geben wenig her. Die Richter haben alle möglichen Umstände gesammelt, die für die Täter sprechen. So läuft das hier. Der Täter wird geschützt, dass Opfer hat halt Pech gehabt.“

Ich erspare uns viele weitere Kommentare, die nahezu alle an diesem unseren Merkel-schland verzweifeln.

Übrigens: Die Kanzlerin, die Schwarz-Rot-Goldene Fahnen gern im Müll entsorgt und bei der Nationalhymne das Zittern bekommt, hat bis dato nicht kondoliert. Auch nicht die dauerbetroffene Bundesratsvizepräsidentin Claudia Roth, deren Wahlkreis Augsburg ist; die Grüne marschierte vor Jahr und Tag an der Spitze eines radikalen Demonstrationszugs, auf dem Autonome via Lautsprecher „Deutschland, Du mieses Stück Scheiße“ skandierten.

Frage: Haben sie damit nicht Recht?

11 Kommentare auf “AUGSBURG-MORD: FOCUS SIEHT VERKETTUNG UNGLÜCKLICHER UMSTÄNDE

  1. FoehnX
    FoehnX on

    Sowohl diese „Männer“ als auch die Schreiberschleimer-Truppe sind allesamt Psychopathen und Narzisten. Große Klappe nur mit entsprechender Rückendeckung (der ReGIERung und MSM). Es ist eine Schande, wie mit den wahren Opfern umgegangen wird.

  2. Timmy C
    Timmy C on

    Das tragische an dieser ganzen Geschichte wird wohl noch das Urteil des Gerichts
    beschreiben. Ich denke mal, der Täter wird nach Jugendstrafrecht verurteilt werden.
    Maximal 5 Jahre und nach 2, spätestens 3 Jahren ist er wieder auf freien Fuß.
    In diesen Jahren in der „Justizanstalt“ wird er dann wohl so ne Art Lehre machen.
    Mit ein paar „Sozialarbeitern“ gesprochen haben…
    Na ja, mit 20 Jahren kann der gute Halid dann sein Leben weiter genießen.
    Aber wie gesagt, was habe ich das Recht unsere „Justiz“
    vorab zu kritisieren.

  3. Timmy C
    Timmy C on

    Der 17 Jahre alte Halid ist nicht das Problem. Er ist nur ein Symptom. Intellektueller und moralischer Hochmut sind das Problem. Die Überzeugung, Licht in die dunklen Herzen der Menschen zu tragen, ist das Problem. Realitätsverweigerung ist das Problem!

    Halid ist jung, hat wenig Aussichten, aber einen kräftigen Schlag. Aufgewachsen ist er vermutlich in einer Parallelgesellschaft inmitten eines Landes, das sich aus ganzer Kraft selbst hasst und ihm weder etwas zu bieten hat, noch in der Lage oder willens ist, ihm Grenzen zu setzen. Solange er niemanden umbringt, ist es im Grunde genommen vollkommen egal, was er tut. Darum lautet die Frage nicht: „Warum haut er zu?“ Die wahre Frage lautet: „Warum nicht?“ Und das mit aller Leichtigkeit: „Ja, warum eigentlich nicht?!“ Dieses Mal ist es schiefgegangen.

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    • waxahachie
      waxahachie on

      Weil er jung ist, wenig Aussichten und einen kräftigen hinterhältigen Schlag hat müssen unbescholtene Bürger dafür mit dem Tode bezahlen (ob beabsichtigt oder nicht spielt keine Rolle dieser „junge“ ist mit 17 so erwachsen um sich auszurechnen das so ein hinterhältiger feiger Schlag tödlich enden kann. Alkoholausschank erst ab 21 wie in den USA könnte schon weiterhelfen. Diese Tat ist mit nichts zu entschuldigen, es gibt noch Millionen mit wenig Aussichten und jung und es werden täglich mehr die jung und kräftig ins Land strömem alle ohne Aussichten und mit einem kräftigen Schlag, deshalb sollten sich besonders Ältere wenn sie abends an öffentlichen Plätzen oder an gefährlichen Plätzen vorbeigehen bewaffnen.

    • Timmy C
      Timmy C on

      Für die, die mir den Daumen nach unten gezeigt haben.
      Evtl. haben Sie mein Statement falsch verstanden oder wollen es nicht verstehen.

      Nochmals:
      Wir sind offensichtlich vollkommen wahnsinnig geworden! Die nationgewordene Neurose im Kampf auf Leben und Tod mit sich selbst. Regiert von entrückten Schwachköpfen. Informiert von unfassbar eitlen Journalisten, die vor Selbstgerechtigkeit zu platzen drohen. Gegängelt von einem Wasserkopf aus Behörden, Parteien, Verbänden, Stiftungen, Instituten und Vereinen, die sich alle vollkommen von der Realität abgekoppelt haben. Mit Steuergeld finanziert, erklären sie dem Pöbel (uns Bürger) so arrogant wie einst der Adel, was dieser zu tun, zu sagen und zu denken hat.
      Tja, liebe Mitbürger. Da kommt noch einiges auf uns zu.

    • Aufwachender on

      Doch, die heimlich in unsere Gesellschaft eingepflanzte, nicht integrierungswillige Parallelgesellschaft ist ein Problem!
      Und was für eins!
      Ein Problem von vielen, aber ein gewaltiges!
      Da hilft es auch nicht, wenn man zu viel Verständnis aufbringt.

  4. Skeptiker on

    Unglaublich, wie der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg mit „dem auf tragische Art und Weise Verstorbenen“ in der aufgesetzten Beileidsbekundigung in der Zeitung, Angehörige des Todesopfers verhöhnt, unglaublich, wie die Schmierenjournalisten von Focus und RTL der Tätergruppe noch ein Forum bieten. Das ist alles links-grüner Gossen-Journalismus der unmenschlichsten Art.
    Aber 87% der Gutmenschen in Deutschland (die bei der Bundestagswahl 2017 weiterhin schön brav Altparteien gewählt haben), wollen das so, die unsägliche Merkel und Roth sowieso, schließlich haben sie vor 1 Jahr dem UN-Migrationspakt in Marrakesh zugestimmt, da steht alles drin, wie sich Politik und Medien hinsichtlich Migration zu äußern haben, nämlich in verharmlosender, vertuschender oder durchweg nur positiver Hinsicht.
    Weiß das, habe letztes Jahr 1000 Flugblätter der AfD über diesen Pakt an Haushalte zu Aufklärung des Deutschen Michels bei Nacht und Besenstiel in Briefkästen verteilt.
    Quo vadis Deutschland? Wenn es so weiter geht, „straight to hell!“

    • Ramona Bittner on

      Dieser Migrationspakt, der vor etwa 1 Jahr regelrecht durchgepeitscht wurde, mit gewohnt arroganter Ignoranz allen vernünftigen Argumenten gegenüber, gibt ja genau dies alles vor: vertuschen, verniedlichen, ignorieren, leugnen, falsch darstellen, weglassen, verdrehen….. das Übliche eben, was wir hier sowieso gewohnt sind. Das eigentlich Schlimme an diesem PAKT (der diesen Begriff absolut verdient) ist aber, das es wieder mal gelungen ist, das er die Schlafschafe wie üblich nicht erreicht. Ich höre das in Gesprächen immer wieder, das die noch nie vom Migrationspakt gehört haben, geschweige denn etwas über dessen Inhalt wissen. Und hätte die böse, böse AfD das nicht ins Blickfeld gerückt, dann hätte es ja auch geklappt, das das ganze Ding komplett unbemerkt hinter unserem Rücken laufen sollte……

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